„Talente wecken – Vielfalt ermöglichen“

Aus dem Schulversuch „Talente wecken – Vielfalt ermöglichen“ entstand eine „Grundschule mit bilingualem Zug“.

Seit dem Schuljahr 2018/19 gilt ein neuer Regelbetrieb an der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule.

Die Eltern unserer Schüler haben die Möglichkeit, für ihre Kinder einen der beiden Schwerpunkte an unserer Schule zu wählen, die den Begabungen und Interessen ihres Kindes entsprechen:

Im bilingualen Zweig „Mehr Sprache und Kultur“ wird die Begegnung mit der französischen Sprache intensiv gefördert. Dem gegenüber steht der Regelzweig „Sport, Musik und Kunst“.

 

„Sport, Musik und Kunst“

Regelzweig

Ergänzungsangebote

Angebote mit Kooperationspartnern zur Förderung in den Bereichen Sport, Musik und Kunst.
Beispiel: 1 Stunde pro Woche Team-Teaching mit einer Musikschullehrkraft

 

Stundentafel

  • nach üblicher Stundentafel (23 Stunden)
  • Französisch ab Klasse 3

„Mehr Sprache und Kultur“

Bilingualer Zweig

Profilbereich

  • 6-8 Stunden Sachunterricht, Sport, Musik, Kunst in französischer Sprache
  • Klassenstufe 1/2: muttersprachliche Lehrkraft im Tandem
  • ab Klasse 3: Austausch mit Partnerschule in Guebwiller

Stundentafel

  • nach üblicher Stundentafel (23 Stunden)
  • zusätzlich 2 Stunden Französisch ab Klasse 1, dann 3 Stunden pro Woche

Wie kam es eigentlich zu dem Schulversuch?

Ein kurzer Abriss zur Geschichte der Schulentwicklung

Die vierzügige Michael-Friedrich-Wild-Grundschule wird von rund 370 Kindern aus Müllheim-Stadt sowie den Ortsteilen Zunzingen, Vögisheim und Feldberg besucht. 30 Lehrkräfte unterrichten diese Schülerinnen und Schüler aus rund 20 Nationen.

Im Schuljahr 2002/03 war zunächst die Umstrukturierung der damaligen „D/F-Klassen“ aufgrund ihrer Zusammensetzung und Klassenstärke, die vom Kolle­gium und der Schulleitung als unangemessen und nicht mehr zeitgemäß betrachtet wurde, oberste organisatorische Priorität. Parallel begann die inhaltlich-konzeptionelle Ausgestaltung des „Müllheimer Konzepts“, das das bis dahin geltende „Müllheimer Modell“ ablöste.

 Zu Themen der Teamentwicklung, insbesondere der konstruktiven Gestaltung des Generationenwechsels im Kollegium und der Entwicklung eines gemeinsamen Werteverständnisses wurden das Kollegium und die Schulleitung professionell durch pädagogische Beraterinnen und Berater des Regierungspräsidiums begleitet.

Die Verständigung auf einen gemeinsamen Werte-Katalog anlässlich mehrerer pädagogischer Nachmittage und pädagogischer Tage (Schj. 2005/06), die Einführung gemeinsamer Regeln und Rituale des Miteinanders (Schj. 2012/13) sowie die Entwicklung einer Feedback-Kultur und demokratischer Strukturen hinsichtlich der Mitbestimmung der Kinder (Schj. 2010/11) im Gremium der Klassensprecherversammlung unterstreicht die von christlich-humanistischen Werten geprägte Schulkultur.

Auf der Ebene der Klassen existieren ein Klassenrat oder vergleichbare Möglichkeiten der Reflexion des sozialen Verhaltens sowie des Übens von Konfliktlösestrategien. Diese sind ergänzt durch ein curricular angelegtes Sozialkompetenz-Training im Tandem mit der Schulsozialarbeiterin (Schj. 2012/13).

Ebenso wurde das Kollegium bezüglich der Entwicklung des Schulversuchs wie auch themenbezogen – je nach Wünschen der Lehrkräfte – immer wieder extern begleitet, was sich unter dem Begriff „personal mastery“ Peter Senges (vgl.: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Fifth_Discipline) subsumieren lässt.

 Hierdurch wurden einzelne Aspekte des bestehenden Schulprofils (z.B. die Entwicklung weg vom „Müllheimer Modell“ hin zum „Müllheimer Konzept“) in ein werteerzieherisches, kulturpädagogisch ausgerichtetes Schulprogramm zusammengefasst, weiterentwickelt und ergänzt. An diesem Prozess wurden nach dem Grundsatz der Organisationsentwicklung „Betroffene zu Beteiligten machen“ und der Haltung der „Lernenden Schule“ alle am Schulleben Beteiligten angemessen mit einbezogen.

Wissenschaftliche Begleitung während des Schulversuchs

Der ursprüngliche Schulversuch wurde im Profil „Sprache und Kultur“ begleitet vom Institut für Fremdsprachen der Pädagogischen Hochschule Freiburg durch Prof. Dr. Olivier Mentz und Dr. Constanze Weth.

Kooperationspartner

Folgende Kooperationspartner unterstützten uns im Schulversuch:

Im Profil „Sprache und Kultur“ arbeiteten mit uns das Servicezentrum Französisch, die Pädagogische Hochschule Freiburg, das Centre Culturel Freiburg, die französische Grundschule Müllheim und Partnerschulen im Elsass zusammen.

Im Profil „Sport, Musik, Kunst“ kooperierten wir mit der Städtischen Musikschule Müllheim, der Jugendkunstschule Müllheim, der örtlichen Museumspädagogik und den örtlichen Vereinen.

Nicht zuletzt wurde der Schulversuch unterstützt von der Stadt Müllheim als Schulträger und von der Schulaufsicht durch die Bereitstellung entsprechender Ressourcen.

Seit 2018/19 gibt es den bilingualen Zweig an unserer Grundschule

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