Kooperation Kindergarten

An unserer Schule werden jedes Jahr zwischen 85 und 100 Kinder eingeschult. Um den Übergang vom Kindergarten zur Schule für diese Kinder möglichst positiv und unbeschwert zu gestalten, pflegt unsere Schule eine intensive Zusammenarbeit mit allen Kindergärten und Kindertagesstätten in der Stadt Müllheim.

Zwei Mal im Jahr findet ein Kooperationstreffen mit Vertreterinnen der Kindergärten und Kindertagesstätten sowie allen an der Schulbrücke beteiligten Kooperationslehrkräften und der für die Kooperation verantwortlichen stellvertretenden Schulleiterin statt. Diese Treffen dienen dem Informationsaustausch unter allen Beteiligten sowie der Absprache der Jahresplanung. Inhaltliche Themen zur Kooperation oder zum Einschulungsverfahren werden angesprochen und diskutiert. Jede Kooperationslehrerin betreut in der Regel einen Kindergarten/eine Kindertagesstätte, bei geringer Anzahl von Schulanfängern in einem Kindergarten/einer Kindertagesstätte kann eine Kooperationslehrkraft auch für zwei Einrichtungen zuständig sein. Die Rahmenbedingungen für die jeweiligen Besuche der Kooperationslehrkraft werden individuell mit jeder Einrichtung abgesprochen.

Grundlage zur Dokumentation des Entwicklungstandes eines jeden Kindes ist ein Dokumentationsbogen, der einheitlich von unseren Kooperationslehrkräften in den Einrichtungen verwendet wird. Gemeinsam mit den Erzieherinnen werden z.B. die Bereiche Sprache, Motorik oder Sozialverhalten des Kindes dokumentiert. Dieser Dokumentationsbogen bildet u.a. die Grundlage für die Einschulungsgespräche. Im Falle einer notwendigen Hinzuziehung des sonderpädagogischen Dienstes kann die Entwicklung des Kindes klar strukturiert verfolgt und weiterführend dokumentiert werden.

Im Vorfeld werden die Eltern der Schulanfänger über die Kooperation informiert und ihr Einverständnis hierzu eingeholt. Erfolgt dies nicht, kann das Kind nicht an den Kooperationsstunden teilnehmen.

Im Rahmen der Kooperation finden an den meisten Einrichtungen Elternabende statt, an denen die Inhalte und Rahmenbedingungen der Kooperationsstunden vorgestellt werden und die Kooperationslehrkraft sich selbst und ihre Arbeitsweise darstellen kann.

An unserer Schule findet im jeweils im Februar ein Elternabend (Info Schulanfang) statt, zu dem alle Eltern der zukünftigen Schulkinder, die Erzieherinnen sowie die Kooperationslehrkräfte, die Leiterin der Grundschulförderklasse und die Schulsozialarbeiterin eingeladen werden. Zu Beginn der Veranstaltung informiert die Schulleitung die Anwesenden über das pädagogische Leitbild unserer Schule, das Schulprofil, über organisatorische Rahmenbedingungen und die Grundzüge des Anfangsunterrichts. Anschließend werden die Talentefelder des Schulversuchs, die Inklusionsarbeit, die Grundschulförderklasse und die Elternarbeit an unserer Schule vorgestellt. Im Anschluss an diese Informationsveranstaltung haben die Eltern die Möglichkeit, thematisch vorbereitete Workshops zu besuchen, die von den Kooperationslehrerinnen und Lehrerinnen der aktuellen ersten Klassen angeboten werden. Hier können die Eltern in kleinen Gruppen individuelle Fragen zum Schulalltag oder zu Themeninhalten der unterschiedlichen Unterrichtsfächer stellen und die verschiedenen Räumlichkeiten der Schule kennenlernen.

Wird im Laufe des Kooperationsjahres durch die Erzieherinnen und/oder die Kooperationslehrkraft bei einem Kind ein Entwicklungsdefizit festgestellt, findet im Rahmen der Kooperation ein sogenannter „runder Tisch“ statt, an dem die Kooperationslehrerin, die für das Kind zuständige Erzieherin und die Eltern des Kindes sowie z.B. Vertreter der Frühförderstelle teilnehmen können. Voraussetzung hierfür ist stets das Einverständnis der Eltern. Gemeinsam wird darüber beraten, welche Fördermaßnahmen für ein Kind eingeleitet werden können. Auch über eine eventuelle Zurückstellung des Kindes von der Schulpflicht, bzw. einer eventuellen Einschulung in die Grundschulförderklasse kann gemeinsam befunden werden.

Die Kooperationslehrkräfte stellen dem Schulleitungsteam die zukünftigen Schulanfängerkinder, kurz vor den eigentlichen Einschulungsgesprächen, unter Zuhilfenahme der Dokumentationsbögen im Einzelgespräch vor.

Die Schulanfängeranmeldung findet an unserer Schule an mehreren Nachmittagen statt, zu denen die Eltern schriftlich eingeladen werden und einen individuellen Termin erhalten. Neben dem formalen Ablauf steht das gegenseitige Kennenlernen zwischen der Schulleitung, dem zukünftigen Schulkind und dessen Eltern im Vordergrund der Schulanfängeranmeldung. Die Kinder bringen einen selbst gestalteten „Ich-Bogen“ mit, mit dem sie sich selbst vorstellen können. Das erleichtert es dem Kind, über sich zu erzählen. Gleichzeitig können das Verhalten und die Sprachgewandtheit des Kindes seitens der Schulleitung leichter beurteilt werden. An allen Nachmittagen wird für die Schulanfänger zur Überbrückung eventueller kurzer Wartezeiten ein kleines Bastelangebot angeboten, das von den Kooperationslehrerinnen betreut wird.

Im Frühsommer finden die Schulbesuche der Schulanfängerkinder aus den einzelnen Einrichtungen in unserer Schule statt. An einem Vormittag können die Kinder einen ersten Eindruck vom Schulgebäude und dem Schulhof bekommen, nehmen an einer Unterrichtsstunde in einer ersten Klasse teil und gehen gemeinsam in die Pause.

Am Ende des Schuljahres findet dann nochmals ein gemeinsames Kooperationstreffen der Kindergärten sowie der Kindertagesstätten, der Kooperationslehrkräfte und der Schulleitung in der Schule statt, um die vorangegangene Kooperation zu reflektieren, Verbesserungsvorschläge aufzunehmen und evtl. schon Absprachen für das kommende Schuljahr zu vereinbaren.

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