Inklusion/ Kooperationsklasse

Vielfalt wird an unserer Schule als eine Bereicherung gesehen. In der Praxis bedeutet dies für uns, dass wir versuchen, ALLEN Kindern unserer Schule gerecht zu werden. Dies beinhaltet auch, dass Kinder mit einem festgestellten Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot in einer Kooperationsklasse (Inklusion) aufgenommen werden. Hierbei arbeiten wir sehr eng mit der Albert-Julius-Sievert-Schule zusammen.

Eltern, die für Ihre Tochter/ Ihren Sohn ein intensives Bildungsangebot wünschen, können sich über die formale Vorgehensweise auf der Homepage des Staatlichen Schulamts Freiburg (www.Schulamt-Freiburg.de/Startseite/Inklusive +Beschulung/ Informationen) informieren. Ebenso finden Sie einen sehr gelungenen Beitrag über die pädagogische Haltung zum Thema unter www.netzwerk-inklusion-frankfurt.de/video-inklusion/.

 

Angelika Liolios, die Klassenlehrerin einer Kooperationsklasse (Inklusion) beschreibt ihre Arbeit mit den Kindern wie folgt:

In all diesen verschieden Projekten arbeiteten Grundschüler und Förderschüler zusammen, genauso wie im Regelunterricht mit seinem Fächerkanon. Möglich war dies durch die häufige Doppelbesetzung im Unterricht: eine Grundschullehrerin wurde von einer Förderschullehrerin in den wichtigen Unterrichtsstunden unterstützt. So erfolgreich wie die Projekte war auch das gemeinsame Lernen, wobei der Unterricht immer so ausgerichtet wurde, dass möglichst viel gemeinsam gearbeitet wurde. Getrennt und differenziert nach Lernniveaus wurde nur, wenn es nötig war. So hatten die Kinder vor allem positive Erfolgserlebnisse, weil sie erfahren konnten, was sie können und nicht immer erleben musste, was sie nicht können. Den Regelschülern und den Kindern mit Teilleistungsschwierigkeiten kamen das intensive Arbeiten und die Methodik der Förderschule zum Vorteil.

Zu den Schultheatertagen trug die Klasse das Stück „Momo in Müllheim“ als Beitrag bei. Es entstand in einer Kooperation mit der Klasse 4b der Sprachheilschule. In der Arbeit von vielen Wochen entstanden die einzelnen Szenen, wurden Mäntel genäht, Plakate und Kulissen gemalt. Natürlich wurde auch viel geprobt. Das Stück wurde zweimal aufgeführt. Einmal ernteten die jungen Akteure viel Applaus von Schülern aus anderen Klassen und anderen Schulen. Das zweite Mal wurde das Stück vor den Eltern der beiden Klassen aufgeführt und anschließend ein schönes gemeinsames Fest gefeiert. Die Kinder zeigten hohe Konzentration über eine lange Zeit, leisteten exakten Einsatz und hatten großen Spaß auf der Bühne.

An der Kunstausstellung im Regierungspräsidium Freiburg zeigte die Klasse ihre Glasmosaikbilder. Jedes Kind erstellte sein eigenes Motiv und alle zusammen wurden an alten Holzleitern aufgehängt und im Eingang des Präsidiums ausgestellt.“

Weiterführende Informationen finden Sie in der Handreichung für Eltern, die vom Staatlichen Schulamt Freiburg herausgegeben wurde.

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